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1

18.12.2009, 13:37

KDE ohne akonadi

Hallo,

nach über 10 Jahren KDE habe ich nur eine prinzipielle Frage zu KDE.

Entspricht es den Tatsachen, dass in Zukunft KDE ohne akonadi nicht mehr lauffähig sein wird? Z.B. läuft kein akonadi läuft kein kontact zumindest in der 4.4 beta 1. Das würde dann bedeuten dass auf jeder Workstation ein mysql Server laufen muss. Für mich wäre das dann tatsächlich ein Grund auf KDE in Zukunft zu verzichten.

Besten Dank für eure Antworten

2

19.12.2009, 13:18

Das erinnert doch irgendwie an Microsoft, da geht ohne IE auch nix

3

19.12.2009, 13:46

Eben darum geht es mir. Ich habe jetzt mal den akonadi auf einer 4.3.4 installiert und jetzt läuft ja zumindest mal der Dienst mit meinem externen MySQL Server. Dann habe ich die Daten die ich da eh nicht verwende (ich nutze hier eGroupware) zumindest mal an einer Zentralen Stelle. Mir erschließt sich derzeit einfach nicht der Sinn dahinter z.B. auf jedem Client eine SQL Datenbank laufen zu lassen. Für meinen Geschmack sind da doch die Probleme vorprogrammiert. Rechner schmiert z.B. beim spielen ab (oder Oberfläche hängt so dass nichts mehr geht, das hatte ich auch schon) und dann heissts halt abschalten. Stellenweise tut nicht mal mehr acpi.
Nach Neustart alles i.O. aber wehe, wehe, wehe wie ich nach dem booten sehe: Der MySQL Server startet nicht mehr. Inkonsistenzen in der Datenbank. Nur läuft mir jetzt nicht mal mehr mein Mailprogramm (gestern im Büro, als Admin brauche ich nunmal meine Mails und habe tatsächlich das gute alte mail verwendet) konnte ich nach dem Update (versehen, hatte nicht auf das Updatetool geachtet was der eingentlich wollte) nicht mal mehr meinen Kontact starten. Socket error mit dem akonadi Daemon.
Das führt doch dann dazu dass ich alle, denen ich KDE seit 10 (na ja nicht ganz) Jahren empfehle sagen muss: Jetzt ist leider schluß, zu komplex für den Privatanwender der eben keine Ahnung von einer Datenbank hat.
Ich hab dann den KDE runter, die apt.conf bereinigt (keine Ahnung wie die beta da rein kam ;-)) und danach den KDE wieder drauf gespielt.
Falls ich hier irgendwas übersehen habe bitte ich um Aufklärung aber so sollte das doch eigentlich nicht laufen.

Gruß

4

13.01.2010, 06:42

Es geht noch weiter

Hallo,

habe mir jetzt mal zu testen die 4.4rc1 installiert. Soweit so gut, aber das Problem mit dem akonadi wird immer besser. Jetzt brauche ich zusätzlich noch das vrituoso backend (laut Infos von anderer Seite frist der, ist ja auch schneller, ganz schön Leistung). Ich will doch nur e-Mails anschauen, Adressen und Termine verwalten usw. WARUM brauch ich dafür mittlerweile 3 Dienste. Die Integration von e-Groupware wurde komplett gestrichen, Im Adressbuch wird gar keine andere Möglichkeit mehr zugelassen, nur noch akonadi. Habe mir dann gestern abend schnell mal den OpenXchange installiert und es damit versucht. Die Anbindung des Adressbuches über die Resourcenverwaltung funktioniert aber im Adressbuch wird alles ausser dem akonadi Eintrag ausgeblendet. Ein weiteres Adressbuch kann ich hier gar nicht mehr einfügen. Für mich beduetet das jetzt zum Schluß alle Installationen die auf KDE laufen auf einer 3-er Version zu belassen und dann eine harte Migration in eine andere Desktop-Umgebung zu wählen. Mir fehlt jedes Verständis dafür das ich mittlerweile einen Trolltech Ordner im Homeverzeichnis habe.
Die ganze Entwicklung von KDE sieht mir mittlerweile doch sehr nach Bevormundung aus und die bis dato gut funktionierenden Schnittstellen zu anderen Applikationen, Servern usw. werden wohl jetzt Stück für Stück demontiert und am Schluß ist der Anwender gezwungen den Weg des Entwicklers einfach mitzugehen.

5

13.01.2010, 09:54

Hallo,
ich verstehe das Problem hier nicht wirklich. Wenn man eine grafische Oberfläche möchte, und das ist auch unter Linux auf den Desktops die Mehrheit, muss man sich auch den XServer installieren und ist auf deren Entwicklung angewiesen. Das ist nun keine neue Erkenntnis.

Akonadi erhöht für mich den Komfort und eine zentralverwaltete Datenhaltung macht aus IT- Sicht natürlich Sinn und sollte bei viel mehr Sachen so gehandhabt werden. Wie gesagt, mehr Komfort, mehr Möglichkeiten. Wer weiter bei seinen althergebrachten Dingen aus den 80ern bleiben will, kann dies gerne machen, ich hingegen möchte einen semantischen Desktop im 21. Jahrhundert mit möglichst viel Komfort für den Endanwender. Und hier ist KDE ziemlich weit vorne mit dabei in meinen Augen.
Und wenn es Fehler hat und abstürzt … nun, dann muss man es verbessern. Man darf keine Angst vor Innovationen haben.

6

13.01.2010, 14:55

Hallo,

das Problem liegt für mich auf der Hand. Natürlich muss ich für die graphische Oberfläche den XServer installieren. Aber den möchte ich ja auch nutzen. Ich benötige aber zum Erstellen einer e-Mail keine Datenbank. Und wenn zentral dann bitte zentral und das gehört dann auf den Server und nicht auf jeden Client. Ausserdem habe ich kein Problem damit dass die Möglichkeit hierzu besteht, aber allen die das nicht nutzen wollen den akonadi aufzuzwingen errinert mich doch sehr an diverse Software Hersteller. Und Innovationen sind natürlich eine Tolle Sache, aber für die Verwaltung von e-Mails eine Datenbank zu erstellen geht mir eindeutig zu weit. Meine e-Mails liegen auf dem IMAP Server. Die Adressen ebenso. Genau wie Termine. Und jetzt werde ich gezwungen mir einen akonadi draufzupacken, der verweist wiederum auf den nepumuk welcher mittlerweile das virtuoso Backend braucht. Und all das benötigt Resourcen und wird derart komplex das, wenn einer dieser Teile mal nicht das tut was er soll, nicht nur die Funktion weg ist sondern es blickt ausser den Hardcore Entwicklern auch keiner mehr durch warum sich eigentlich nichts mehr tut. Innovationen sollten Dinge verbessern und nicht einfach nur auf größer, schneller, weiter abzielen. Und einen Dienst der vom Durchschnittsbenutzer nicht benötigt wird, sollte der Durchschnittsbenutzer auch nicht am laufen haben. Und dazu gehört in meinen Augen auf jeden Fall soetwas wie eine SQL Datenbank. Das Prinzip der Sparsamkeit geht eben nicht nur bei der Datensammelwut verloren sondern hier auch.

Gruß

Der Beitrag von »Naraku« (13.01.2010, 19:52) wurde vom Autor selbst gelöscht (13.01.2010, 20:44).

8

13.01.2010, 20:52

Natürlich ist es ein erheblicher Overhead nur für eMails, aber du betrachtest das zu isoliert. Es geht ja um viel mehr und in dem gesamten Kontext muss man es betrachten und in den Zusammenhang ist es einfach großartig, hoffentlich wird es auch für Kofiice bald komplett implementiert sein.
Bisher hatten viele Anwendungen, Music Player uva, ein embedded SQL laufen und jedes Anwendung musste ihre eigene Datenverwaltung mitbringen. Nun, wie sich das gehört, wurde die Datenverwaltung endlich modularisiert und auf Akonadi ausgelagert. Kann nun von jeder Software genutzt werden und macht auch Entwicklern das Leben leichter. Und du verlangst, dass nun alle Anwendungen, die ihre Datenverwaltung auf Akonadi ausgelagert haben und sich ergo nicht mehr darum kümmern brauchen, parallel noch eine komplett eigene Datenverwaltung mitführen, falls jemand das Modul nicht nutzen will …
Daher ist Akonadi eine seit langen notwendige Innovation (wie gesagt, Modularisierung) ob man es auch ohne SQL hätte realisieren können weiß ich nicht - aber ein File System ist nur noch bedingt zeitgemäß. Ich würde am liebsten nur noch mit DBs arbeiten und endlich mich nicht mehr mit dieser starren Krücke "File System" herumschlagen müssen.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Naraku« (13.01.2010, 22:06)


9

14.01.2010, 07:29

Guten Morgen,

ich stimme mit dir vollkommen darin überein dass die Zentralisierung von Daten immer eine tolle Sache ist. Und für die Idee alles über eine Stelle laufen zu lassen bin ich den Entwicklern ja auch dankbar. Aber nur ein kleiner Teil der Anwender wird diese Funktionen nutzen. Beim ganzen Rest werden Dienste laufen die (viel Code, viel Probleme, viel Sicherheitslücken ...) nicht benögtigt werden. Und das entspricht einfach überhaupt nicht mehr dem Grundsatz von guter Software. Ich wünsche mir lediglich die Option auf diese Dinge zu verzichten wenn es denn nicht notwendig ist.
Und die Idee Datenbank ist auch vollkommen in Ordnung, gehört aber einfach nicht in die Hände eines "Standardusers" da dieser nicht im entferntesten Abschätzen kann was mit der Datenbank passieren kann wenn etwas schief geht. Und hast du dir mal überlegt wie du mit sowas noch Sicherungen machst. Ich arbeite als Administrator und habe hier gerade damit zu tun Terabyte weise Daten u.U. bald in Datenbanken vorhalten zu müssen. EIne Sicherung bzw. eine Wiederherstellung heisst dann die Firma anzuhalten, die komplette Datenbank zurück zuspielen und Stück für Stück raus zusuchen wo was hingehört. Oder aber ein rieser finanzieller Aufwand um Backup-Agents für die Datenbanken zu nutzen.
Ich meine die Entwickler sollten hier aufpassen dass aufgrund der ganzen Innovation die Software am Schluß nicht nur noch von den Entwicklern benutzt werden kann.

10

17.01.2010, 12:20

Hallo,

hier noch eine abschließende Statusmeldung zu diesem Thema:

Nach weiteren Überlegungen und einer genaueren Analyse was in Zukunft mit KDE noch passiert komme ich zu folgendem Schluß.
Ich akzeptiere entweder in Zukunft Dienste zu betreiben (und damit auch Risiken zu haben (je mehr Software desto mehr Fehler)) die ich nicht benötige (welcher Benutzer muss schon ständig irgendwelche Dokumente oder e-Mailadressen suchen), nehme auch die Probleme die damit einhergehen in Kauf (Datenbankindex kaputt, nix geht mehr und die Datensicherung einer Datenbank ist für mich zwar möglich, läuft auf meinem Server per dump, aber für viele reine Anwender eben nicht) und verbrauche mehr Resourcen als notwendig (ein SQL Server, ein Akonadi Server ... was da noch so alles kommt bis der semantische Desktop fertig ist). Das entspricht meiner Meinung nach überhaupt nicht mehr dem Gedanken OpenSource, GNU ... Friß oder stirb ist nicht nach meinem Gusto.
Deshalb habe ich jetzt mal meinen eee auf xfce4.6 umgestellt. Applikationen habe ich da auch alle (firefox, thunderbird mit Open-Xchange Kalender, PGP und bald auch wieder Adressbuch aus dem Server), exaile fürs wohlbefinden, scite als Editor tuxcommander als Datenverschieber (auch inklusive ftp ...) usw.
Es wäre nur schade wenn KDE die gleichen Probleme bekommt wie einst SuSE als die sich entschieden haben mit Novell was zu machen. Die Folge war dabei dass jetzt Ubuntu (Kubuntu) der deutschen liebstes Linux (für den Desktop) ist.
Ich werde auf jeden Fall das Thema weiter beobachten und sehen ob die kritischen Stimmen bei KDE auch noch zu Wort kommen (vor allem die der Anwender, denn für die sollte KDE doch eigentliche gemacht sein).

Gruß

11

17.01.2010, 12:49

Also kritische Stimmen zu dem Thema SQL gab es ja zu Hauf auf den Mailinglisten. Mittlerweile scheinen sich aber alle damit abgefunden zu haben, ob sie es nun gut finden oder nicht. Zumindest habe ich in letzter Zeit wenig Diskussionen darüber gelesen.

mfg

12

21.01.2010, 19:31

Hallo,

ich schreibe hier gerade von Firefox aus da ich mittlerweile KDE entfernt habe. Wenn sich damit die Leute abgefunden haben bin ich mal gespannt wie das läuft wenn die Benutzer mit dem Zeug das erste mal in Kontakt kommen. Bis jetzt laufen doch diese Versionen gar nicht in einer größeren Zahl. Ledlglich bei den Entwicklern und den Leuten (zu denen ich mich auch zähle) die immer schon im Voraus testen müssen. Die eigentliche Masse der "Normalos" kommt doch erst. Und bei mir hatte der Akonadi schon 2 mal (in einer Woche) angefangen zu meckern da etwas nicht ging.
Ich kann nicht nachvollziehen dass das so vollkommen egal sein soll. Wo bleibt denn da die übliche Einstellung dass mit Linux doch die bessere Software laufen soll und nicht einfach die schöner, größer, weitere?
Ich hoffe dass mit Eintreten der Anwender in die Version ab 4.4 die Diskussionen erst richtig losgeht. Spätestens wenn die ersten Datenbanken im Eimer sind und die Daten dann nicht mehr gerettet werden können. Einer meiner Bekannten arbeitet mit 4.4 und meint schon dass die Indexierung aber ganz schön Saft braucht. Ziemlich blöd wenn ich grade Tuxracer spielen würde und der aufeinmal stehen bliebt. So jetzt aber weiter, habe grade die tolle Codeschnippsel Funktion in geany entdeckt und will da noch etwas spielen.

Gruß

13

22.01.2010, 00:38

Und bei mir hatte der Akonadi schon 2 mal (in einer Woche) angefangen zu meckern da etwas nicht ging.


Sehe ich das richtig, dass du dich über eine nicht als stable eingestufte Version, die nicht für den Produktiveinsatz empfohlen wird und die lediglich zum Testen da ist, beschwerst, weil sie 2 Mal die Woche rummeckert? o_O


Bis jetzt laufen doch diese Versionen gar nicht in einer größeren Zahl.


Korrekt. Nur, wenn sie noch nicht im Einsatz ist, frage ich mich, woher du schon all deine negativen Erfahrungsberichte hast? Das ist reine Spekulation und momentan haltlos. Wenn die stable erschienen ist, und die von dir orakelten Dinge eintreten, kann man es immer noch verurteilen oder gar wechseln … aber zum jetzigen Zeitpunkt ist dies reine Polemik. Ich überzeuge mich lieber selbst davon. ;)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Naraku« (22.01.2010, 00:45)


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14

22.01.2010, 03:53

Naja, in 4.3.4 ist Akonadi ja auch nicht gerade der Überflieger, was Datensicherheit angeht. Zum einen verabschiedet er sich bei mir mindestens einmal täglich, zum anderen muß ich alle Einträge in korganizer 2x machen, bis sie dauerhaft gespeichert werden. Also ich würd da auch gerne drauf verzichten, Datenbanken waren mir schon immer suspekt und die ganzen Funktionen des sog. semantischen Desktops, herrjeh, die brauche ich nun wirklich nicht. Ich hoffe ja immer noch auf eine alternative KDE lite Version ohne den Kram.
Susan @ siduction/KDE 4.10.2 | Kubuntu 12.04/KDE 4.10 | antiX/icewm+rox

15

22.01.2010, 07:25

Hmm, Korganizer greift doch bei 4.3.4 meines Wissens nach noch gar nicht auf Akonadi zu?

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16

22.01.2010, 13:40

Doch. Benutzt eine "Akonadi compatible resource". Nur der Akonadi hats nicht so mit dem sync'en beim Schließen und verliert dabei Einträge. Die bleiben aber in der Urpsrungs-.ical-Datei offenbar erhalten, werden dann aber nicht mehr in korganizer angezeigt. Das ist wohl im Moment irgendwie so eine Mischform?
Susan @ siduction/KDE 4.10.2 | Kubuntu 12.04/KDE 4.10 | antiX/icewm+rox

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22.01.2010, 18:37

Hallo,

zum Thema wieso ich auf die Idee komme eine nicht stabile Version zu beurteilen?
Es geht mir ganz und gar nicht um die Stabilität dieser Version. Nach über 10 Jahren KDE ist mir durchaus klar das eine Beta nicht stabil ist. Um was es mir geht ist die grundsätzliche Entscheidung in Zukunft wohl auf die nativen Schnittstellen zu etablierten Systemen zu verzichten. Warum soll ich mir Akonadi, mit einer weiteren Datenbank antun wenn ich doch meine Daten auf einem jetzt Open-Xchange, vorher e-Groupware Server habe. Dahinter steht nicht der geringste Sinn.
Des weiteren die Frage warum ich beim Aufrufen des Starters (ALT+F2) unbeding eine Liste der letzten Dokumente sehen will. Natürlich gibt es Leute denen das wichtig ist. Von mir aus. Aber für mich ist das äusserst störend wenn mein z.B. kate erst als Nummer 431 (ich weiß, übertrieben) aufkreuzt. Dann leidet die Effektivität doch erheblich. Wenns jemand braucht o.k. Aber ich erwarte ganz im SInne von OpenSource dass man jedem die Möglichkeit lässt dass so zu machen wie man es für sich selber für richtig hält. Der Akonadi, wenn auch u.U. Sinnvoll für den einen, bringt für mich einen haufen Ballast der meine Tätigkeit hemmt, wenn ich nicht mal mehr auf meinen Open-Xchange komme oder zur Not irgendwelche Daten aus meinem Adressbuch lese ohne gleich einen Akonadi Konsolenclient zu bemühen. Und nach den Aussagen so manchen Entwicklers habe ich das Gefühl das hier Grundlegendes deaktiviert wird nur um diesen "semantischen Desktop" zu bekommen. Egal zu welchem Preis.

Gruß

18

22.01.2010, 21:28

Um was es mir geht ist die grundsätzliche Entscheidung in Zukunft wohl auf die nativen Schnittstellen zu etablierten Systemen zu verzichten.

Akonadi soll die Wiederverwendbarkeit deiner Daten erhöhen, da es eine einheitliche standardisierte Schnittstelle nach außen anbietet.

Zitat

Des weiteren die Frage warum ich beim Aufrufen des Starters (ALT+F2) unbeding eine Liste der letzten Dokumente sehen will.

Zusammenhang?

Zitat

Der Akonadi, wenn auch u.U. Sinnvoll für den einen, bringt für mich einen haufen Ballast der meine Tätigkeit hemmt, wenn ich nicht mal mehr auf meinen Open-Xchange komme

Meines Wissens nach arbeitet Akonadi auch mit Exchange zusammen, dann sicherlich auch mit Open X-change.

19

23.01.2010, 15:04

Hallo,

was Akonadi soll und was es tut sind ja wohl zwei paar Stiefel. Bis dato ist es auf jeden Fall so dass ich nicht mal mehr den Open-Xchange Server einbinden kann. Und das ist eine Tatsache. Ausserdem habe ich in der neuesten Version auch keine Möglichkeit mehr auf meine Adressen im OX zuzugreifen. Das ist auch eine Tatsache so. Wenn ich zentralisiert auf meine Daten zugreifen will nutze ich eine SQL Server (auf einem Server) und wenn jemand dafür eine einheitliche Schnittstelle haben will sollte eigentlich SQL verwendet werden. Aber dafür wieder einen eigenen Server einzuführen der im Hintergrund etwas tut, oder eben nicht mehr tut, ist in meinen Augen die typsiche Art wie das heute passiert. Nicht die Software anpassen sondern etwas draufpacken was es dann schon richten wird. Es gibt mittlerweile CAD Programme die nutzen einen Windows X-Server um darauf ein UNIX CAD System zu starten (und der Akonadi führt in dieselbe Richtung). Aber in den wenigsten Fällen funktioniert das sauber. Und genau so wenig wird das mit dem Akonadi funktionieren. Zum Thema Alt+F2 merke ich hier an dass im Starter die indizierten Informationen aus dem Akonadi mitverwendet werden. Das heisst dass ich hier nicht die zuletzt gestarteten Applikationen sonder auch die zuletzt geöffneten Dokumente, e-Mail Adressen usw. sehen kann. Und das ist mir erheblich zu viel, weil das meiner Ansicht nach hier nichts verloren hat.
Für Fr. und Hr. Meier, Müller, Schulze jedenfalls wird mit dem Akondi etwas dazu gepackt was die mit Sicherheit nicht brauchen und auch niemals nutzen. Also warum nicht optional, dann wäre das ganze doch gar kein Thema. Ansonsten ist der Akonadi einer der Dienste die ähnlich svchost ausser Leistung fressen nur dafür sorgen dass sich die Nutzer fragen für was sie den eigentlich brauchen. Gemäß den Grundsätzen guter und auch sicherer Software sollten Dienst doch nur laufen und nur installiert werden wenn diese auch wirklich von Nutzen sind. Und das ist bei Akonadi mit Sicherheit nicht der Fall.

Gruß

20

23.01.2010, 16:50

Hallo,

was Akonadi soll und was es tut sind ja wohl zwei paar Stiefel.

Ist auch eine Testversion, da funktioniert selten alles.

Das heisst dass ich hier nicht die zuletzt gestarteten Applikationen sonder auch die zuletzt geöffneten Dokumente, e-Mail Adressen usw. sehen kann. Und das ist mir erheblich zu viel, weil das meiner Ansicht nach hier nichts verloren hat.

Dann deaktiviere es doch. Zumindest bei KDE 4.3 geht das. Das sind doch die Optionen, die du dir wünschst?

Ansonsten ist der Akonadi einer der Dienste die ähnlich svchost ausser Leistung fressen


Also laut Linux Magazin geht die Datenspeicherung mit Akonadi schneller als bisher. Wie ressourcenfressend es sein wird, wird sich zeigen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Naraku« (23.01.2010, 20:33)


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